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Das Alpaka (Lama pacos)

Das ansprechende Wesen der Alpakas begeistert immer mehr Menschen. Es ist der Umgang mit den Tieren, der den Besitzern viel Freude bereitet.

Wer sich einmal mit den Tieren beschäftigt hat, stellt schnell fest, wie aufmerksam und lernfähig sie sind und welche Faszination von ihnen ausgeht.

Ihr Einsatzgebiet ist überaus beeindruckend. Angefangen vom Freizeittier zum anerkannten Nutztier in der Landwirtschaft bis zum Einsatz in der tierunterstützenten Therapie von behinderten und suchtkranken Menschen.

Nutz- und Hobbytiere

Sie werden als Nutz- und Hobbytiere gehalten. Alpakas sind Schwielensohler und aufgrund ihres Freßverhaltens bodenschonende Landschaftspfleger. Als Nutztier findet das Alpaka folgende Verwendung:

  • Sie können hervorragend in der tiergestützten Therapie von behinderten und suchtkranken Menschen eingesetzt werden.
  • Sie finden Verwendung als Packtiere bei Trekkingtouren oder Expeditionen. Vor allem in Südamerika werden die Alpakas als zuverlässige Träger verwendet.
  • Sie liefern wertvolle und sehr hochwertige Wolle, die in der Industrie sehr begehrt ist. Praktisch sind keine negativen Fasereigenschaften bekannt (allergietauglich).

 

 

 

Neuweltkameliden


 

Der Begriff Neuweltkameliden leitet sich aus der Bezeichnung der Kamele ab. Neuweltkameliden sind die höckerlosen Kamele der Neuen Welt Südamerikas. Die Gattung umfaßt nicht nur die uns bekannten Arten Lama und Alpaka, sondern auch die heute noch wild lebenden Arten Vikunja und Guanako. Der Begriff dient damit als Sammelbezeichung für die oben aufgezählten Tiere.

 

Gemeinsame Vorfahren

Die Neuweltkameliden haben mit den Altweltkameliden (Trampeltier und Dromedar) gemeinsame Vorfahren, die etwa vor 40 Millionen Jahren in Nordamerika lebten. Von dort wanderten die Ahnen der heutigen Altweltkameliden über die Landbrücke im Bereich der Beringsee nach Asien. Ein anderer Teil wanderte nach Südamerika aus und entwickelte sich dort zu den Neuweltkameliden.

Paarhufer

Neuweltkameliden sind Paarhufer und zählen innerhalb dieser Ordnung zur Unterordnung der Schwielensohler (Tylopoda). Die Sohlenflächen der beiden Zehen sind mit dicken, federnden Schwielen gepolstert. Die Domestikation der Tiere begann etwa vor 7000 Jahren. Damit zählen sie zu den ältesten Nutztieren der Menschheit.

Geburt und Lebensalter

Die weiblichen Tiere sind mit etwa zwei Jahren zuchtreif. Die Tragzeit beträgt ca. 340 bis 350 Tage. Es sind aber auch schon Extremwerte von 327 bis 386 Tagen beobachtet worden. Zwillingsgeburten sind sehr selten. Weibliche Tiere können bis ins hohe Alter fruchtbar sein. Bei Alpakas existieren ca. 30 Farbschläge. Es gibt einfarbige und gefleckte Tiere. Das Lebensalter von Alpakas liegt bei 18 bis 20 Jahren.

 

Alpaka - Typen

Alpakas sind in zwei Rassen, mit den klangvollen Namen Huacaya und Suri, unterteilt. Die Rasse Huacaya macht ca 90% der Alpakapopulation aus und gilt damit als beliebteste Alpakarasse.

Die einzelnen Alpakatypen unterscheiden sich in erster Linie durch die Bewollung. Die Huacaya - Alpakas besitzen ein dichtes Wollkleid, welches den ganzen Körper bedeckt. Die Suri - Alpakas haben fast ausschließlich äußerst feine Grannenhaare. Die einzelnen Unterschiede im Überblick:

Huacaya - Alpakas

  • Dichtes Wollkleid, welches den ganzen Körper bedeckt bis hin zu weiten Teilen des Kopfes mit typischem "Top knot".
  • Fein gekräuselte Faser (crimp).
  • Wenige, dünne Grannenhaare.
  • Flauschige Wollfaser, ca 17-30 µm.

Suri - Alpakas

  • Mittelscheitel über dem ganzen Körper.
  • Keine Kräuselung (crimp).
  • Glänzende Haare.
  • Fast ausschließlich äußerst feine Grannenhaare, ca 15-25 µm.
  • Grobe Wellung der Haare.
  • Haare drehen sich in Locken und hängen dicht am Körper nach unten.


 

 

 

 

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Hallertau Alpakas | Email: info@hallertau-alpakas.de Telefonnummer: 08441/4559972